Einleitung. r3
Essener, über die sonderbaren Ideen der Alexan-driner, Neuplatoniker und die Sprache des Helle-nismus , am meisten über den Urquell der Gnosisgebe? wird sich bei Fortsetzung eines Werks zeigen,das eben vor der Höhe eines Bergs still stand, wodie Nebel aufgelöst werden sollten*). Ein Feldfür die Sprache des Hellenismus , der Alexandri-ner, des Philo u. s. w. Ich komme zu meinemZwecke:
Hier ist zuerst ganz die Sprache Johannesim Evangelium, seinen Briefen und der Offen-barung. Ich erstaunte, da ich las, und erstaunteimmer mehr, da ich las, wie simpel und noch UN-geistig die Worte in der Quelle, in dem Zusam-menhangs von Zend - Avefta waren. Noch lautersinnliche Abstrakta zu sinnlichen Zwecken strebend;in Johannes aber und dem ganzen N. T. alleswie geistig! — Ich lief den Weg des Syro-Chal-däiSmns, Hellenismus und der Alexandriner-philosophie durch, und fand — was ich hier zeige:nämlich, daß die Sprache der Perscrphilosophie,der Chaldäerweisheit verbreitete Ideen waren,damals die würdigste Sprache! der geistigste, zube-reitetste, feinste Ausdruck: daß Johannes gar nichtgegen Eerinth, Petrus, Paulus, Johannes, Ju-das gar nicht gegen Gnostiker dürfen gekämpft ha-ben, wenn sic Ausdrücke der Art brauchen: cs wareine viel ältere, würdigere, vielen andern gemeine
) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts.