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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
Entstehung
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Einleitung.

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die Pehlvische und Parsensprachc, sind so langausgegangen, und unter den Zumischungcn derVölker, Araber / Türken/ Indier/ Mogolö erle-gen. Entweder sind nun alle Meinoires/ die AN--quetil samt Proben darüber geliefert, erdichtet,(und ein solcher zusammenhängender Betrug ist un-möglich, oder wäre nicht, seit die Welt steht, ge-wesen: was hatte man auch für Grund, so etwaseinem ehrlichen Manne ohne alle Muthmaßung undBeweise aufzubürden?) oder das Gebäude dieserLiturgie, als Zend-Avesta/ als lebendes Wort/ist uralt, aus den Zeiten der alten modischen undParsenkönige vor der Persermonarchie.

2. Aus aller Geschichte ist der Eifer, die Gc-setzheiligkeit und Strenge der Parsenpriester bekannt,ihr Wort und Licht zu erhalten. Seit Alexanderden blühenden Zustand ihres Reichs zerstöret, hatsie ein Schicksal nach dem andern betroffen, bis siezuletzt der MahomedivlN in seinem ersten Feuerei-fer beinahe ganz ausrottete, sie nach Indien hin-zwang und IN Kirmail am kaspischen Meer ihnenkaum noch einen Winkel übrig ließ, wo sie ihreheilige Geburlsstatte feiern. Beide Zweige daurenals überbliebene Sprößlinge eines einst so verbrei-teten heiligen Stammes noch fort: die in Gusura-te in Indien, wo ihr Tempel ist, betrachten diemedischcn Gebirge noch immer als ihr Vaterland,den heiligen Albordj in Georgien als den Ort,wo ihr Baum der Unsterblichkeit wachst, dessenSymbol sie zu ihrem Gottesdienste aus jenen Ge-genden noch holen. Die ganze Geschichte und derCharakter dieser Sekte, die aufs lebendige Wort