Einleitung.
S
< 7 k/Zollkiwts, mit den zcrstreueten Hellenen von Ae-gypten bis zu den PartlM , Meden, Elamiten,Mesopotamieen vergeschwistert. Wenn Christusaus dem Volke zum Volke sprach, wie konn? eranders als in der aus Pharisäismus- und Hel-lenen - ideell gemischten Volkssprache sprechen?Wenn er aus und in Galiläa, dem heidnischen,völkervollen Galiläa sprach, wie könnt' er andersals GaliläiöMUs reden ? Matthäus , der die WorteJesu so recht mit Volkseinfalt ausgenommen zuhaben scheint, muß also chaldaisircn: Lllkas, wenner sie für Hellenisten vorträgt, hellenisiren. Schonzu Lebzeiten Jesu führt Johannes Ahnungen an,daß das Evangelium für die zerstreute» Hellene»bestimmt scy. Da sie noch kurz vorm Ende Jesuskommen, ihn zu sehen, fühlt er sich in ihnen ver-klärt, (eine» sonst sehr gemarterte Stelle!*) undwie reichlich wards gleich am Pfingstfest erfüllet!Parther, Meder, Elamiter, Mesopotamier u. f.fühlten zuerst die Stimme des Geistes. Die sichmit Stephanus befragten, und seinem Geiste nichtzu widerstehn vermochten, waren Hellenisten zer-strcueter Länder. Da Paulus und seine Brüdervon den Juden ausgestoßen wurden: wandten siesich zu den zerstreuten Judengenossen und Heiden.
Das N. T. kann also so wenig Atheniensischgeschrieben seyn, als Jesus und die Apostel in
*) Joh. 12, 20. 21. S. die merkwürdige Sem-lersche Vorrede vor Baumgar tenan dieE b r ä e r.