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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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Einleitung.

Athen lebten, für Athen schrieben. Es besteht ausZeitdenkmalcn, wo jedes seinen Ursprung klarlichdarthut; selbst wenn ein Paulus an Christen inAsten oder Europa schreibt, ist sein Ton nicht der-selbe. Er asiatisirt (oder, wie man gar gesagthat, . gnostisirt) so offenbar mit EphesuS und Ko-lossen / als ers mit Nom z. E. und Korinthnicht thut: der Brief an die zerstreueten Ebräerist ein lebendes Monument ihrer Denkart. Sodie Briese Petrus und Iakobtls. Endlich dieSchriften Johannes/ wer ist, der in ihnen nichtden feinen, simpeln, sehr ausgewahlten und bisauf die Stellung jedes Worts und Bildes unge-mein unterhaltenen Ton und Sprachcharaklcr ge-merkt habe? Hatten wir zu dem Allen die all-gemeine nähere charakteristische Quelle! sodann dievbengemeldete Abflüsse, Philo uyd den ganzenHellenismus zu Bürgen und Zeugen, welch einSchatz! Wir dürften nicht zu jedem Worte,das nicht Griechisch ist, in eine tausend Jahr ver-lebte Sprache des ebraischen A. T. lausen, welcheseben so viel ist, als wenn wir in fremden Analo-gien unseres Jahrhunderts zu Nlphila und Qtt-fritd die Zuflucht nahmen, und uns wundergroßdünkten, wie gelehrt wir hier Allemanniömen undGothisMN/ dort Ebraiömen im N. T. gefundenhatten, die sonst niemand findet.

Es gab einen Menschen in unserem Jahrhun-dert, der wie die Zugvögel geweckt wurde, eineneue Sprache zu suchen. In der Bibliothek des