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Einleitung.
Athen lebten, für Athen schrieben. Es besteht ausZeitdenkmalcn, wo jedes seinen Ursprung klarlichdarthut; selbst wenn ein Paulus an Christen inAsten oder Europa schreibt, ist sein Ton nicht der-selbe. Er asiatisirt (oder, wie man gar gesagthat, . gnostisirt) so offenbar mit EphesuS und Ko-lossen / als ers mit Nom z. E. und Korinthnicht thut: der Brief an die zerstreueten Ebräerist ein lebendes Monument ihrer Denkart. Sodie Briese Petrus und Iakobtls. Endlich dieSchriften Johannes/ wer ist, der in ihnen nichtden feinen, simpeln, sehr ausgewahlten und bisauf die Stellung jedes Worts und Bildes unge-mein unterhaltenen Ton und Sprachcharaklcr ge-merkt habe? — Hatten wir zu dem Allen die all-gemeine nähere charakteristische Quelle! sodann dievbengemeldete Abflüsse, Philo uyd den ganzenHellenismus zu Bürgen und Zeugen, welch einSchatz! — Wir dürften nicht zu jedem Worte,das nicht Griechisch ist, in eine tausend Jahr ver-lebte Sprache des ebraischen A. T. lausen, welcheseben so viel ist, als wenn wir in fremden Analo-gien unseres Jahrhunderts zu Nlphila und Qtt-fritd die Zuflucht nahmen, und uns wundergroßdünkten, wie gelehrt wir hier Allemanniömen undGothisMN/ dort Ebraiömen im N. T. gefundenhatten, die sonst niemand findet.
Es gab einen Menschen in unserem Jahrhun-dert, der wie die Zugvögel geweckt wurde, eineneue Sprache zu suchen. In der Bibliothek des