Druckschrift 
Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
Entstehung
Seite
4
Einzelbild herunterladen
 

4

Einleitung.

griechischen Kindern und Neulingen zu gut auf Ein-mal ihre Denkart andern konnten oder wollten:so ward (der einzige Ausweg, der beide vereinigte)Mischung. Die griechische Sprache ward Gefäßoder Kleid der asiatischen Ideen: die asiatischenEngel wurden griechische Götter, Halbgötter, He-roen, endlich Aeonen: die Chaldäer- und Perser-weisheit kam in die Formen des HelleniölttUs ,der neuplatonischen Philosophie, vieler andern Sek-ten und endlich der Gnosts. Aegypten ward auszehn innern und äußern Ursachen am meisten dasLand der Mischung.

Hätten wir also Zutritt zu jenen Brunnenoder Pfützen in Chaldaa und zwischen den mcdischenBergen! Alexandriner und Eßaer, siebzig Doll-inetscher, und Apokryphen, Gnostiker endlich undein Feld von Namen, Sekten und Träumereien,vielleicht die ganze gualitas ooaulra vom miß-brauchten Allemannswort, Hellenismus, bekämendamit ihren unsichtbaren Archäus, ihren sie allebindenden Lxiiitus rsawr!

* ^ s-

*

Christus erschien. Zu einer Zeit, da die Rö-mer vollendet, was die Griechen nicht hatten thunkönnen: die Mauer zwischen den Nationaldenkartenlag nieder: es war ein schwimmendes Meer vonvermischten Ideen und Sprachen. Ueberall in die-sen Gegenden war Syro . ChaldaiöMUs und zu-gleich griechische Sprache. Judäa war mit den