von der Zukunft des Herrn. 229
richten. „Wie hat der Herr die Menschen so lieb!seine Heiligen sind um ihn! " Die erles'ne Blumedes Menschengeschlechts sitzt zu seinen Füßen inVertraulichkeit und Liebes). Ihr Kranz umringetden Furchtbaren schöner, als des Regenbogen- er-quickende Grüne! Vom Thron gehen ans Blitzeund Donner: (Der uralte Thron Gottes in denWolken, nach so viel Psalmen und Propheteng).Und sieben Feuerfackeln brennend vor demThron, welches sind die sieben Geister Gottes.So legctS Johanns selbst aus. „Es sind des HerrnAugen, die die Erde durchziehen," sagt Zacharias r):der Erdkreis ist voll Geistes des Herren, voll sei-ner Macht, seines Blicks und Lebens. Die alldurch-dringende, allbclebende Kraft der Schöpfung bren-net gleichsam in sieben Flammen vor ihm. Undvor dem Thron, wie gläsern Meer, gleich Kry-stall; abermals ein altes Bild der Erscheinung Got,tes. So sahn die Aeltestcn zu Moses Zeit denHocherhabnen s): unter seinen Füßen wars wieschöner Saphir, wie die Blaue des Himmels, wennsklar ist. So sah ihn Ezechiel t) über den Cheru-bim ; wie Krystall ausgebreitct zu Gottes Füßen.Liebliches Bild! Sein Thron ist in dunkeln Wolken:unaufhörlich gehen Donner und Blitze von ihm:
x) Es. 2H, 22. 5 Mos. 3Z, Z.
q) 2 Mos. tg, 16. Ps. 97, 1 — 6. Ps. So, 3.Dan. 7, 10.
r) Zachar. h, 10. Welsh. 1, 7.
s) 2 Mos. 2H, 10»r) Ezech. 1, 22.