»78 II. Bon der cbräi schon Elegie.
ungewöhnlich. Kap. 5 , 6. kann das ^
kaum als punktirt lverden, oder man müßtenoch ein ausgelassenes zwischen beiden Wörtern:
annehmen und mich dünkt, die Worte haben Sinn,wenn man sie entweder zum vorigen ziehet oderlasset, wie sie da sind. Auf dem Halse, d. i.dicht hinter uns, werden wir verfolget: der Feinddränget und drücket uns sehr. Es wäre zu weit-läuftig, das ganze Buch so zu durchgehen, undim Grunde sagte ich doch nur meine Meinung.Vielleicht giebts hierzu eine andere bequemereZeit-
Ich sage nur noch ein paar Worte, theils vonder Zeit, in der das Buch geschrieben seyn soll,theils von seinem inner» Wcrthe. Uebcr jene hatman theils heftiger gestritten, als die Sache ver-diente, theils ohne den Unterschied zu bemerken,den offenbar das Buch selbst giebt. Wie? ist esdenn etwa nur Eilt Stück von Anfänge bis zuEnde? Sinds nicht offenbar fünf alphabetischeElegien? dörfcn, müssen die alle zu Einer Zeitgeschrieben seyn? und ists wahrscheinlich, ja wärecs nicht offenbar kindisch, wenn sie alle auf einenLag, damit der Dichter ja 7mal das Alphabetdurchnähme, geschrieben wären? Also thcile man,wie das Buch getheilt hat, und frage nun stück-weise: wann ist diese, wann jene Elegie geschrie-ben? Die vierte offenbar nach der Gefangenneh-mung des Königes, und nach dem Ende des gan-zen Staats: dies zeigen, wenn man ja keine andre