I. Lieder der Li «'be.
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Deine zwo Brüste wie zwo Nebchen,
Die Einer Mutter Zwillinge sind.
Dein Hals ein Thurm von Elfenbein«
Deine Augen Teiche zu Hesbon,
Am Thors der Fürstentöchter.
Deine Nase wie das Schloß auf Libanon,
Das gen Damaskus schaut.
Dein Haupt auf dir, wie der Karmel.
Das Haar deines Haupts, wie Purpur,
Ein geflochtner KönigSbund-
Wie schön bist du,
Und wie so lieblich bist du,
O Liebe, in der Lust!
Deine Höhe
Ist gleich dein Palmcnbaum,
Und deine Brüste den Trauben.
Ich sprach: „ich klimm' auf den Palmenbaum!Ich erfasse seine Zweige.
Deine Brüste sollen mir Trauben seyn,
Und deines AkhemsdusrWie Aepfeldufc,
Und koste deinen GaumenWie guten Wein — "
„Der einschleicht meinem LiebenSüß hinein,
Und schlummert die Lipp' ihmSäuselnd zu.
Ja ich bin meines Lieben,
Und seine Lust zu mir;
Komm, mein Geliebter,