I. Lieder der Liebe.
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noch nicht wurden, und es ist offenbar, daß inder Vergleichung nicht von Augen der Tauben,sondern von ihrem ganzen Bilde die Rede scy, wiesie Über der Quelle in Fülle schwimmen nndsteh in Helle des Wassers baden; so belebt, soschwimmend und regevell, so voll Schüchternheitund Unschuld sind diese Augen. Ucbergeht es nichtweit, was die spakern Morgenländer durch denBlick der Gazelle sagen? Seine Wangen sindaufsteigende Blumcngeländer und (wenn mir derAusdruck erlaubt ist) Apothekerbüchschen voll kost*licher Würze. Und seine Hände goldne Cylinder o)mit Ringen und Armschmuck umfasst. Und seinBauch zartes Elfenbein, mit Sapphiercn geziertim Gürtel und Dolchschmuck. Und seine SchenkelMarmorsäulen/ ans goldnem Fuß — wo aber-mals Starke und Vcstigkeit mit Schmuck undPracht nach morgcnlandischcr Weise Eins wird.Und welch ein Bild, wenn sein ganzer Anblick ein
k) Ich glaube gerade nicht, daß die Finger mitAl-Henna gefärbt seyn müssen, um für dieBraut güldnc Cylinder zu seyn; auch seinHaupt und sein Fuß ist Gold, und alles anihm Gold, das mit Schmuck und Ringen bedecktist. Wie sehr die Morgenlanderinnen den Gold-schmuck , die Metallverzierungcn lieben, hatd'Arvieux, Niebuhr u. a. bemerkt; es zeigtsich auch in dieser Beschreibung. S. übrigenszu den Stücken dieser Kleidung d'ArvieuxLH. 3. S. 241. 16Z. u, f. und Rieb uhr LH.p. S. rbg. u. s.