I. Lieder der Lieb«.
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Sein Bauch ein lauteres Elfenbein,
Mit Sapphieren bedeckt.
Seine Schenkel Marmorsäulen,
Gegründet auf güldnem Fuß.
Sein Ansehn wie der Libanon,
Erhaben wie ein Eederbaum.
Sein Gaume Süßigkeiten,
Und ganz Er Lieblichkeiten.
Der ist mein Lieber, der ist mein Freund,
Ihr Töchter Jerusalems.
,,Und wohin ging denn dein Geliebter? 1Du Schönste der Weiber!
Und wohin wandte sich dein Geliebter?
Wir wollen ihn suchen mit dir."
Mein Lieber ging in seinen Garte»,
Zu seinen Blumenbeeten,
Zu weiden in den Gärten,
Zu sammlen Rosen sich.
Mein Lieber, ich bin sein,
Mein Lieber, er ist mein,
'Der unter den Rosen weidet. — —
So bricht das Stück ab , und ohne Zweifel sind-auch schon mehrere Stücke, die der Sammler aneinander fügte, weil Gelegenheit und eine guteFuge da war. Das wandernde Nacktmatchen be-schwur die Töchter Jerusalems, und da diese ant-worteten und nach dem Merkmal ihres Geliebte«fragten, so war jczt die beste Zeit, daß die ängsti-ge vor Liebe Kranke die Gestalt ihres Liebhabers