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I. Lieder der Liebe.
Mein Lieber ist mein,
Und ich bin sein' Er weidet in Blumen,
Bis der Tag sich kühlt,
Und die Schatten fliehen.
Kehr um denn, o Lieber,
Sey wie ein Reh,
Wie ein flüchtiger Hirsch,lieber die Berge,
Die jezt uns trennen.-
Ihr Geliebter ist im Geschäft seines Weidens. Ermeidet unter Blumen / mit denen dort Thal undHöhen bedeckt sind. Fern von ikr; aber er wirdWieder kommen/ mit der Kuhle des Tageö/mit den länger» Schatten ; wird wie ein Hirschspringen über die Berge r) / die jetzt sie trennen.Das Lied ist unschuldig und süß; cs verfingt ihrdie Zeit der Einsamkeit und der Entfernung, dielange schwüle Tagesstunde mit dem Andenken ihresLieben. — Und nun ist Morgen, Tag / Abendgefeiert; hier kommt ein düstrer Nachtgesang /eben so schön und einzeln.
In meinem Bette suchte ich,
Die lange Nacht,
r) „Die ganze dortige Gegend ist von Berg und„Hügeln voll. Kaum ist ein Schritt zwischen„ihnen. Es geht immer hinauf und hinab."S. Hasselquist S. H5. rüi. ihg. Welchein Bild gibt das, vom springenden Hirsch, vomhüpfenden Reh! Auch das Weiden unter Blumenist Wahrheit, (s. Anmerkung in) und keine Dich-tung der Zier halben.
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