I. Lieder der Liebe.
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Springt über die Berge,
Hupst über die Hügel.
Wie ein Reh ist mein Lieber,
Wie ein flüchtiger Hirsch.
Siehe, da steht er schonDahinter der Wand,
Schaut durchs Gelander,
Blinket durchs Giiter.
Er spricht mein Lieber,
Er spricht zu mir:
Steh auf, meine Liebe,
Steh auf, meine Schöne,
Komm! —
Denn siehe, der Winter ist über,
Der Regen ist über, vorüber!
Man sieht schon Blumen am Boden,
Die Zeit des Gesanges ist da.
Man hört die StimmeDer TurteltaubeAuf unsrer Flur.
Der Feigenbaum hat seine FeigenMit Süsse gewürzt.
Des Weinstocks junge TraubenDuften schon.
Steh aus, meine Liebe,
Steh auf, meine Schöne,
Komm!
Mein Täubchen in den Spalten des Felsen,In den hohlen Klüften der Steige,
Laß sehn mich deine Gestalt,
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