I. Lieder der Liebe.
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und Entzückung: die süße Frucht ihres Geliebten,Apfel und Wemhülle/ dünkt ihr Eins; //0 labt„mich mit dem Weine! o stärkt mich mit den„Aepfcln! denn ich bin krank für Liebe." Siesinkt, und was bisher Bild des Baums war, wirdim Traume in Wirklichkeit und Person verwandelt;
„Seine Linke,,Mir unterm Haupt:
„Seine Rechre„Umfaßt mich."
Sanft zerrinnen ihre Sinnen unter dem weben«den Baum im Schoosse der Natur, Unschuldund Liebe.
sondern der Einfalt der Zeit gemäß wird es,selbst in diesem Buche, so oft mit dem geliebtenGegenstände selbst verwechselt. Also sind auchdie Weinflaschen V. 5. was sie sind, und dürfenkeine arabische Wurzelkräuter werden. Das fol-gende Komma erklärt sie sogleich, durch Aepfcl:d. i. die Frucht vom Bilde ihres Geliebten.Wüßten wir genau, von welcher Frucht die Redeist, so würden wir auch vielleicht in der Gestaltdie Uebereinstimmung sehen. Kurz, sie will nurdurch ihren Geliebten erquickt seyn: sie ruft:stutzet, haltet, d. i. stärkt, labt mich, daßich nicht sinke; nicht, bettet mich auf Weinfla-schen, Aepfel und arabische Kräuter. — Verfehltman den Fortgang der Phantasie, so ist dasSüsse des ganzen Bildes verloren.
Herders Merke;. Rcl. u. Theol. VII. B