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Religion und Theologie Theil 7 (1828) Salomons Lieder der Liebe. Johannes Offenbarung
Entstehung
Seite
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I. Lieder der Liebe.

S

Ein schüchternes Täubchen bringt den Brief, undbuhlt um ihn, aber nur als ihrer SchwesternBote. Unwillig drang sich ihr Seufzer vor; undsonst genießt sie ihn immer. Du und Er, Ich

und Wik wechseln: auch in der Ferne ist er ihrnahe, sie spricht mit ihm, wenn sie nur wünschet.

Die Stimme schweigt; es laßt sich gan; eineandere Horen:

Schwarz bin ich und doch lieblichIhr Töchter Jerusalem!

Wie der Kcdarenen Gezellt,

Wie die Decken Salomons.

Seht mich nichr an, daß ich schwärzlich bin:Mich brannte die Sonne.

Die Söhne meiner Mutter zürncten mir:

Sie satzten zur Wcinberghürerin mich.

Und meinen, meinen WeinbergHütet' ich nicht.

O sage mir,

Den meine Seele liebt:

Wo weidest du?

Wo lagerst duAm Mittag?

Daß ich nicht, wie eine Verhüttete, gehAu Heerden deiner Gespielen.

Und weiffest du das nicht,

Schönste der Weiber;

li. a.s Montesquieu in seinen heitres xsr-sanner hat ihn in den Briefe» der Weiber anUsbeck darstellen wollen. Hier ist er ganz anders.