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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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auf die Regierung und umgekehrt. Ag5

ner nach deutlicher Wissenschaft, als nach dunkelnBegriffen, Maximen, Mustern und gewohnter Le-bensweise. Hierinn liegt gut und böse der größteEinfluß, die größefte Wirkung, die sich nur beisehr wenigen Personen in deutliches Erkennen auflö-set. Die wahre Wissenschaft ist immer so gern undso vielseitig praktisch, als sie's seyn kann; sie be-trachtet sich selbst dem Staate und Vaterlande schul-dig -sie will aber auch durch Zufalle lieber

nicht nützen, als wirklich schaden.

Man hat sehr viel vom Einfluß der Wissen-schaften auf den Staat geredet, auch durch diemehrere Umganglichkeit der Gelehrtendie leichtere Faßlichkeit und Popularitätihrer Schriften, die Art, alles acl rnoäuinet ca^tnirr der Gesellschaft, des schönenGeschlechts zu machen und dgl. Ich gesteheAlles sehr gern ein, falls nur nicht der zu leicht ge-schnitzte Bogen bricht und die übermachte Höflichkeitsich selbst schadet. Ich sehe nicht ein, warum ebendie Wissenschaft der Optik, cartesianische Wirbel,Theorien der Politik und dergleichen Abstraktionendem Theil der menschlichen Gesellschaft zu gut ausihrem Wesen gehoben werden müssen, der sie nichtihrer Natur nach, in ihrem Zusammenhänge, be-greifen kann oder will; mit Verkleidungen der Arthat er doch nichts, und was arger ist, er dünkt sichjetzt etwas zu haben, und mißbrauchtes. Eben sojst's oft mit dem Umgänge der GelehrtemEr unterrichtet weniger, als er Geschwätz ausbreitct;ec klart weniger auf, als er sich selbst vcrgiebt.Gewisse Ideen kommen in's Publikum; es ist aber

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