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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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396
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3g6 VII, Dom Einfluß der Wissenschaften

eine andere Frage, w i e sie dahin kommen? was siedaselbst thun? und was für eine Verachtung undGeringschätzigkeit sie sich nun bei den Halbgclchrtenselbst zuzichen ? So ist's mit vielen Lehren der Phi-losophie, ja mit ganzen Wissenschaften und Künstengegangen; ihre innere Würdigkeit verlor nichts, aberihr Mißbrauch ward allgemeiner und auf eine Zeitkamen sie selbst so in Abnahme, daß sie sich einenandern Namen suchen mußten, um wieder nützlichzu werden. Ucberhaupt gehk's mit den Blüthenmenschlicher Erkenntniß, wie mit den Bäumen undder Flur; sie haben ihre Jahreszeiten im Staate.Gesaet und geerndtet, gepflückt und abgestreift, müs-sen sie ersterben und kommen als neue Wesen wie-der. Phne Zweifel sind die Wissenschaften undHebungen die besten, die nicht vom Wahn der Men-schen abbangen, sondern ihre Nutzbarkeit insich haben, wie z, E. die nothwendigen und me-chanischen Wissenschaften. Sie sind der Wald, derimmer grünet; zwar weniger lustbar, aber gewißund daurcnd.

7 . Soll ich endlich, wie ich bei der ersten Ab-handlung gethan, einige kurze Satze vom Ver-folg der Regierungen in Beziehung aufdie Wissenschaften aus unfern Begebenhei-ten der Geschichte herausziehen, so waren es ohnge-fahr diese;

r. Die Regierung scheint am glücklichsten, inder jede Wissenschaft einfache, praktischeWeisheit ist, und in welcher Ueppigkeiten desGeistes, wie des Lebens, keinen Raum finden. So