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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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auf die Regierung und umgekehrt. 3g3

eines Regenten wohlthätig gemacht hatte; sodann wä-re es wahr worden, dessen Alexander sich jetzt, auchnur aus Stolz, rühmte, daß er dem Aristoteles mehrals dem Philippus zu danken haben; ganz Asien

hätte sich der Wissenschaft Aristoteles erfreuet.->

Wie schwer wird's aber, einen Löwen zu bändigen,zumal wenn der Raub so nahe und die Reizung sogroß ist. Wollte ihn doch nur Eallisthenes nicht an-beten und ward dafür gekreuzigt!

Ohne Zweifel ist's die größeste Wirkung derWissenschaft auf das Herz eines Monarchen, ebenweil sie die schwerste ist, und sich in Folgenso weit verbreitet. Sie hat die größesten Hin-dernisse und nachher den größesten Einfluß. Allesum einen gebohrnen Regenten strebt der wahrenWissenschaft und strengen Weisheit, sowohl zu lebenals zu regieren, entgegen; Alles will sie vereiteln,und seine angebohrne Meynung, der Titel, den ertragt, am meisten. Dies zu überwinden, ist mehrals Chirons, eines Helden und Halbgotts Arbeit;überwunden aber, giebt's auch großen Ruhm desHerzens und schöne Siege. Ich setze Fenelon mitdem Plan und der Art seiner Ersetzung den altenWeisen zu Seite; er und Tenophon und wenige an-dere werden immer Heilige der Wissenschaftund Menschheit bleiben, wenn die Machiavellsjunger Fürsten Sakane sind, in den Wirkungen, diesie stiften. Oft kann Ein Wort, Ein gegebenesWort oder nicht ausgerottetes Vorurtheil, Ein Buch,das man zur Unzeit liefst, eine Methode, die manzur Unzeit wählet, Funken im Zun.der seyn, das Be-ste wegzubrennen und zu verwüsten. Ein elenderHerders Werke z,Phil. u.Gesch. VII. Cc I'o^^cen-'en.