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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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392
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Zgs VII. Vom Einfluß der Wissenschaften

es Autor ist, gelehrt heißt» sey es dem StaateNachher, was es will

Soll Wissenschaft auf den Staat wirken, sowüsten Stande gebildet werden und nichtGelehrte, Männer von Geschäften und nichtPolygraphen. Minister und Kriegsmann, Arzt undZüchter, Handwerker und Priester; ,cdcr hat seineWissenschaft, seine Erziehung und Bildungnölhig. Je Mehr er diese in einem Staate erlan-gen, eigen für sich erlangen kann, ja, je mehr ergedrungen wird, sich solche zu verschaffen undsie anzunehme», desto mehr wirkt Wissen-schaft im Staate. In Landern, wo Priesterund Lateiner allein gebildet werden, steht's mit derWissenschaft schlecht.

Am nothwendigstcn ist die Bildung dererdie andern vorstehen, die hoch oder niedrigin ihrem Stande die Ersten seyn sollen, insonder-heit also der Regenten. Was hier die Wissen-schaft einem Staate nutzen oder schaden kann , istunsäglich. Bei Alexandern schreibt man's dem Lt-sen Homers zu, -daß er Asien erobert; ich, glaubevon dem Mährchen wenig. Aristoteles wird ihm inseinem Homer gewiß nicht die Verwüstung Asienserklärt haben, und wo hat denn auch Achilles In-dien erobert? Der Ehrgeiz des Knaben, der denBuccphalus zähmte, suchte überall seiner Leiden-schaft Nahrung und fand sie also im Homer auch.Nun wäre es freilich ein großer Sieg des Philoso-phen gewesen, wenn er diese Flamme gelöscht undfrühzeitig durch wahre Begriffe der Ehre und Größe

eines