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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
Entstehung
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389
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auf die Regierung und umgekehrt. 33A

soll, nach ihrem Bilde; ein Jüngling, der seine be-sten Jahre verliert, und wenn er schwach ist, seineIdeen vielleicht auf Lebenslang verwirret^ alle diesgedacht, alle dies menschlich in Folgen durch empfun-den, wer ist, der nicht schauert? Auch sehe ichnicht, was man je dafür sagen kann oder dafür ge-sagt habe. Man gebe die Schriften eines Verfüh-rers nur seinem Weibe, nur seinen, eigenen Kindernin die Hand, und lasse ihn die Folgen empfinden.Der Staat ist die Mutter aller Kinder;,sie soll für die Gesundheit, Starke und Unschuld al-ler sorgen. Sind Schriften der Art einmal in ihremSchooße; sie find nicht mehr zu vertilgen, die Wir-kung ist fortgehend und ewig.*)

Man wird mich nicht beschuldigen, daß ich derFreiheit des menschlichen Geistes, für die ich so lautgeredet habe, Ketten anlege: Geschmack ist

etwas anders, als Wahrheit, Sittensind etwas anderes, als zollfreie Ge-danken, Sage jeder,, was ihm. Wahrheit, dünkt;nur ei- sage es als Wahrheit, nicht spottend, nichtschimpfend, nicht lästernd. Mache ein jeder, was erfür gut, schön und ehrbar halt, reizend, Lasterund Schande wird kein Mensch, auch der Dichterselbst nicht, für ehrbar halten. Giebt er also dem.

*) Die Unterdrückung solcher Schriften ist. solcher-maßen Regenten-, ja Bürgerpflicht, daß hoffcnd-lich niemand glauben wird, wir haben durch eineunserer obigen Bemerkungen dieses Recht anstrei-ten, diese Pflicht schwächen wollen.

M.