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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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38g. VII. Vom Einfluß der Wissenschaften

kratien und Monar c h i e n wurzeln ; und inder That sind dieses auch die besten Oiegierungsfok-men, wie an sich- so insonderheit unter Nationen,,wo Gräuel des Bauernkrieges nur w erd en konn-ten. Es konnte kaum anders seyn, -als daß nichtAristokratie und Monarchie sich der neuen , noch sounvollkommenen Einrichtung zuweilen.auch im Ucber-rnaaße bedienten: und da keine Aufruhrs, der getrof-fenen Ordnung wegen, so leicht mehr möglich waren,sie auch kaum einen Nutzen schaffen konnten; sosann man auf feinere Mittel, dem Despotis,mus zu entweichen: die Wissenschaften leistetenabermals Vorthcil. Es verbreitete sich Phi losch-st hi".', Freiheit zu denken, zu der die Regie-rungen zuweilen ihre Unterkhanen zwangen und dieoft Freehheit wurde. An V e r a nla f f ungenhatte sie meistens Recht, an Folgen meistcntheilsUnrecht; sie wollte die Regierungen untergraben undhat sie oft befestigt, im Ganzen aber den Despotis-mus doch geschwächt und einer bessern Gesetz-geb u ng, wenn auch gegen sich selbst, den Weggebahnet. Lasset uns einig« frappante Beispieledavon merken.

Sobald Frankreich von auswärtigen und inwen-digen Unruhen frei war, eilte es mit großen Schrit-ten zum Despotismus, zur Unterdrückung der Huge-notten und Stande. Es verstopfte sein Ohr zu denKlagen, den Vorstellungen alter Rechte, und Richelieuwar der glückliche Usurpator, der die Sorbonne zudisputiren, die Akademie zu complimcntiren anlcgtettnd.was er auch von Religion und Wissenschaft,(sollkd es auch nur Astrologie und Narrenandacht seyn,)zu seinen Planen brauchen könnte, brauchte. Er hiu-

terließ