,auf die Regierung und umgekehrt. 33i.
schrieben Plato und Cicero in den Händen an-derer Menschen, als müssiger Privatleute,untüchtiger Schullehrer oder üppiger K a r-dinale, Fürsten und Papste würden andereFolgen gehabt, auch auf die Regierungen andernEinfluß gehabt haben; allein wer kann wider dasSchicksal? Lasset jetzt die Künste eine Pcterskirchebauen, lasset die Raphaels und Angclo's jüdische Per-sonen, Geschichte der Heiligen bilden und mahlen,laßt in den Gedichten damaliger Zeit Mythologie undBibel, Wahrheit und Lüge wechselsweise wirken; eswar kein anderer Weg, wie Wissenschaftenund Künste nach dem, was vorher ge-gangen war, angewandt werden konn-ten. Keine andere Materie war da und kurz, siegaben dieser doch eine bessere Form. Schmll kamdie Reformation hinter ihnen, sie durch sich selbst zureinigen und zu bewähren. Wenn Leo die schöne Pe-terSkirche von Sünden der Deutschen baute, so wur-de diese Sünde ihm hart gestraft.
Es ist wohl noch niemand gewesen, det das'Wohlthatige der Reformation in seinenEinflüssen auf die Negierung bezweifelthätte, ohne damit zu läugnen, daß solche noch vielwohlthätiger hatte werden können. Einmal ist's ge-wiß: die brausenden Medien kamen aus einander, eSsollte Ruhe; man sieng an, mit eigenen Augen zusehen, cs sollte Licht; Geistliches und Weltlichesward gesondert, es sollte Eintracht werden. Daß
*) Gesandter der Republik Florenz an Borgia, nichtsein Sekretär ist er gewesen. M.