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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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379
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auf die Regierung und umgekehrt. ?79

ein grobes Medium, und wenn erden Rikter-galanterien etwas vom Solde der Minne nahm, sogab er solches dem Geiste und der Empfindung wie-der. Er mag den Thatengeist der Ritterschaft umLiebe dadurch geschwächt haben; dieser Geist abersollte geschwächt werden, es Ham vielerlei mehr dazudas ihn schwächt? und es war also wirkliches Ver-dienst seiner neuey schönen Wissenschaft, daß sie ihnhöher zog und auf etwas besseres lenkte. Wenn Jahr-rHunderte nachher in Liebesgedichten, petrarchischenund platonischen Geistesseufzern hinwelkten und er-storben; so waren weder Petrarc. noch Plato daranSchuld, sondern di? Sitten,, Anlässe undZeiten, die ihr? feine Süßigkeit so übelbrauchten- Possen und Lächerlichkeiten waren im-mer gewesen, auch immer gesungen und geschriebenworden, wie die groben Fastnachtsspiele, Narren - undEselsfeste *) und so viel andere Schandlichkciten derMittlern Zeiten zeugen. Wenn st'tzt daraus

wurden, lwccazifche Mährchen und feinere Pbscönitg-len: so war es Unrach der Zeit, dem die Wissen-schäften nicht Harken dienen sollen, den sie aber we-nigstens nicht brachten. Es waren immer gottlosePapste, liederliche Reiche, tyrannische Fürsten gewe-sen ; wenn jetzt Philosophie, schöne Künste, alte Ge-schichte der Staaten, und Politik dazu mißbrauchtwurden, so waren freilich.lstmiltel mehr, aberdoch auch feinere Hülfs mittel dy, die denGeist der Krankheit selbst verfemten und immer in

*) S. r/arigrnv äs, Is k'sis äes l?oux yi äs I'rn-«rirutiou äs In Lompaguis äs 1 s uesrs kollsin den VsrisiHs distoriguss. gft I'll. p, zgr»ksr, 1752.