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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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auf die Regierung und umgekehrt 377.

dem andern. Wozu Gesetze, wenn sie niemand las?wozu eine Religion, wenn sie niemand wußte.

Nicht nur, daß die glücklichsten Regierungen sich,auch immer der Wissenschaften annabmen; das Un-glück d e r a n d e r n fi en g immer au cd vonBarbarei, Unwissenheit, Schwachheit,Aberglauben an. Hätte Ludwig der Fromnrebessere Einsichten gehabt von dem, was er als Fürst,was gegen ihn Pfaffe und Bischof seyn sollte; hätteer sich von ihnen so richten so behandeln lassent Erund seine Nachfolger mußten s genug büßen, daß erim frommen Eiftr selbst seine wenige und elende Ju-gendwissenschaft verwünschte. Ein Ball in der Handder Vasallen, ward er in den Koth getretensein.Haus und sein Reich giengen durch Zerrüttungenund Pfaffenregimcnt unter.- Hätte Carl der Großemehr wahre Wissenschaft der Religion gehabt; mitBlut und Schwerin würde er nicht die. Sachsen be-kehrt,. sie nicht nach Norden gedrängt haben zu. un-versöhnlichen Feinden, seines. Stammes. Allein durchLicht kamen die Rechte der Prinzen,, was Religionund Regierung se.y, an den Tag; allein durch Lichtkam der Fürst aus der Gewalt der Pfaffen und ih-res Banns und des schändlichen Bekehrungs- undVerfolgungsgeistes.

Die meisten Unruhen der Mittlern Zeiten ent-standen von den Ansprüchen des Papsts,. der Machtder Vasallen, der Herrschsucht der Bischöfe, die dieRegenten auferzogen und alles für sie thun wollten,von der Rohheit des weltlichen und der Hinterlistdes geistlichen Standes; ein Uebel vermehrte das an-dere. Das Faustrecht und der Bann wetteiferten;Regierung und Unterthan litt durch beydes. Eher kein