auf die Regierung und umgekehrt 371
und ihr Joch sanfter machten? IN den er-sten Zeiten der Republik- gar unter den letzten Köni-gen, welche harte Sitten! welche eiserne Zeiten! So-gar für das Volk unter den Patriclern, nachher ge-gen die verdientesten Männer des Staats unter denTribunen; und was hcißt's endlich, wenn man vonder Gerechtigkeit der Kriege Roms, von ihrem Adelund Völkerrecht redet? Hätte Rom die leichteste,größeste Wissenschaft eines Menschen- Menschlichkeit -früher gehabtj würde es seine Nebenbuhler also aus-gerottet haben ? Milderung der Sitten waralso diesem Wolfe der Nationen sehr zu wünschen -wodurch sic auch bewirkt würde und was davon dieFolge Ware. Mich dünkt- an den ScipioneN- einerCornelia und ihren Gracchen Verdarben die Wissen-schaften nichts- und das Vob dieser wird gegen denungerechten Senat von alleN Rechtschaffenen erkanntwerden. KaM Brutus nicht eben durch seinen zu ed-len Platonismus zu seiner unerhörten That? undwird Man, wenn Man die Reden Cicero's gegen Ver-des- Clodius, Catilina liefet, Wohl seine Wissenschaftverdammen? Selbst in Sylla, Luculls- Casars Kran-ze ist sie ja die unschuldigste Blüthe- und hat-te Casar die Monarchie eincichleN sollen, würde ihmseine überlegene Wissenschaft gewiß nicht geschadethaben.
Selbst da dev Staat siel, wareN Wissenschaf-ten beinahe die einzigen Mittel- dieWuth der Tyrannen zu zahmen und siewenigstens zuM Schrine der Mensch-lichkeit zu gewöhnen- Ich weiß Nicht, wie vieldaran ist, daß Mäcenas seine Dichter insonderheitgebraucht haben soll- die Blutgier Angustus zu lin»
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