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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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361
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auf die Regierung und umgekehrt. 36r

Ne li g i v n s g c b ra u c h e n und Glückssagcnwürze und kröne? Wenn sie dadurch zuletzt inWeichheit, Ucppigkcit, Unwissenheit, Dienstbarkeitgeräth, so licgl's an ihrer Gesetzgebung, nicht anden Werkzeugen derselben, die von ihr nbhangcn,recht gebraucht und zu rechter Zeit verändertwerden sollten.

2 . Ein gleiches ist's mit Wirkung der Literaturauf den Despotismus. Sie wirkt aus ihnwenig: sie will aber- wirken, darum erscheint sie un-ter ihm in solcher Gestalt. Die Religion setztsich neben den Thron dcS Despoten, damit er dochEtwas, ein Höheres als Er ist, sich zur Seitehabe, und da nichts auf Erden ihn einschrankenkann, ihn wenigstens der Himmel cinschranke undordne. Gclingt's der Religion, was sie seyn soll,zu werden; so ist nichts menschlicher und nützli-cher als dieselbe. Da sie den Despoten zum Die-ner Gottes macht, so wird er in ihrer Handvielleicht auch ein Nachbild Gottes, zu beglücken,zu segnen. Die Titel der orientalischen Monarchensagen immer, daß dies der Zweck ihrer Würde scp;cs liegt also nur an ihnen- selbst, an der Unwirk-samkeit und Verderbnis sclcher religiösen Namen,daß sic cs nicht sind. Gott laßt Gras wachsen aufder Erde und sic machen um sich Wüste. Er HilstMenschen und Vieh u»0 hat für Alles gesorget,Alles geordnet; sie lassen untergehn und sorgen fürnichts. Er der allgegenwärtige, allwirksame, über-all rege Geist; sie verschlossen in üppige Gemacher,schwach und elend. Die ältesten Gesetzbücherdespotischer stsationcn zeigen, daß hierauf der Zweck