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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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A6o VII, Vom Einfluß dcr Wissenschaften

Ucberwundencn fern, bei ihren Liedern und Kumpf-spielen blieben. So haben alle Volker im Zustandedes Heroismus und der Freiheit diese Gesänge alsSeele derselben angesehen und sie unter dem NamenHeldenlieder, Gesänge dcr Vorzeit,Stimmen dcr Vater u. dcrgl. lange fortgeer-bct. So rauh und fabelhaft, wie sie waren, habensie mehr gewirkt, als Eine Gattung neuerfundenerLiteratur und Künste: denn sie waren dem Genius

des Volks angemessen, der Athem seines männlich-sten Lebens, mit ihnen und durch sic lebte und starbman, nach Begriffen des. Volks , edel. So stirbtdcr Eskimaux an seinem Marterpsahl unter dengrausamsten Schmerzen vergnügt und heiter: er ruftin Gefangen seinen Freund, ihn zu rachen und mitdem Hirnschadel seiner Fcinde ihm dort zu begeg-nen; der Ruhm seiner Vorfahren, und die Ehreseines Stamms und das Wiedersehen seines Freun-des schließt ihm die Augen. So mußte, wenn dieLieder acht sind, die Seele Fingals unter seinenKindern noch fortleben: sein Beispiel dcr Gerechtig-keit, Mäßigkeit, Güte, Verschonung des Ucbcrwun-denen, Bereitwilligkeit, dem Unterdrückten zu hel-fen, stand vor ihnen, wie der Geist seiner Tapfer-keit und seines Muthes. Je reiner Traditionensolcher Art sind, entfernt von Blutgier, Aberglauben,Zauberei und Schadenfreude, desto schöner sind sieund oft hat der Charakter des Volks, unter demsie leben, ihr Gepräge bestätigt

So auch in friedlichen Zuständen einer Nation.Wer wollte cs ihr nicht gönnen, daß sie ihre sanfte-ren Beschäftigungen, Stunden der -Muße und Freu-de, ihre Tänze und Spiele mit Liedern, gar mit