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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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auf die Regierung und umgekehrt. 35^

den. Die Gesänge der alten nordischen Völker, dienichts als Krieg, Blutgefccht, Geschrei der Adler,Klirren der Schwcrdter und Helme, kurz Bardittönten, erhielten den "Kriegsgeist in ihnen, nichteben zur Rübe und zum Besten der Welt. Wirwissen ,'daß Gothen und Hunnen durch solche Liederbelebt wurden, Europa zu durchstreifen und zu ver-wüsten , daß Normänncr und Saraccnen zu Landeund zu Schisse mit Gesängen und WeissagungenFahnen und Segel in Schwung brachten, daß einSeeräuber Lodbrog, so wie ein rechtgläubiger Mu-selmann unter Gesang und Gesicht starb, daß seinHeldentod ihm Paradies und Walhalla öffne. Kurz,wir sehen, alles komme auf A nwe ndung, aufGebrauch an und den kann sich die Sache selbstnicht geben. Regner Lodbrogs Gesang bleibt einschöner Gesang, der freudige Tod des Helden bleibtein schöner Tod, Muth und Tapferkeit eines Volks,durch Vorbilder und Lieder erhalten, istan sich eine schöne Tugend; alles beruhet darauf,wie sie vom Stande, der Situation einesVolks, von der Weisheit und Güte seinerAnführer gebraucht wird. Sind Traditionen derArt Waffen der Freiheit gegen die Unterdrücker,wie es die Gesänge der Deutschen und Eclten gegendie andringendcn Römer waren: werden sie Stim-me der Vätcr, ihre Söhne vor schändlicher Uep-pigkeit, vor Müssiggang und Trägheit zu bewahren,bei ihrer alten Lebensart, Strenge, Gerechtigkeitund Kriegsarbeit sie sestznhalten, was geht so-dann an politische» Hnlssmikt.ln über die Nutz-barkeit ihrer Wirkung? So befahl Tbcodorich sei-nen Gothen, daß sie, von den Wissenschaften der