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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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auf die Regierung und umgekehrt. 355

in Künsten und Literatur gebracht, als Nom undAthen, keiner in so kurzer Zeit solche Meisterstückevollendet; vielleicht aber haben sie Platz gewonnen,in einer größeren, stillen Folge, in einförmigemGange mehr zu thun und ihr Gutes ungleich mehrverbreitet. Auch das Licht der Wiedcrauflcbung derWissenschaften wäre nur eine kurze, wegbttnnendeFlamme gewesen, wenn nicht Monarchien ihreLichter daran angezündet und, wiewohl in schwäche-rem Glanz, die Flamme erhalten hätten. Allerdingsaber sind Republiken in so glücklichem Zeiträumeder rechte Zunder der Flamme; die kühnsten,göttlichsten Gedanken des menschlichen Geistes sindin Freistaaten empfangen, die schönsten Entwürfeund Werke in Freistaaten vollendet worden. Auchin Mittlern und neuen Zeiten ist die beste Geschichte,die beste Philosophie der Menschlichkeit und Staats-kunst immer republikanisch. Die Monarchiebringt sie unter Gesetze und bewahrt sie auf.

Vielleicht könnten unsere Betrachtungen bisheretwas Gewisses in dem Rang-Srrcit ausma-chen, der über die W i sse n sc h a ftc n d e r A l-ten und Neuen, vielleicht mit mehrerer Wärme,als Philosopbie geführt ist. Daß die Natur nieersterbe, kann man sicher annehmen. Daß sie zuallen Zeiten, auch unter verschiedenen Völkern undNativnalcharaktern edle Keime wecke, ist eben so ge-wiß und oft in den größestcn Mißbräuchenbewiesen. Nur daß diese Keime oft keine guteStelle finden, daß es an Zu stand e n fehlt:jetzt dieses, jetzt ein anderes Talent zu

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