auf die Negierung und umgekehrt. 3gg
einzelnen Zügen, nach solchen und sol-chen Veranlassungen di- Entwicklunggewisser Lo ka l um st and e gewesen. Je vor-theilhaster diese waren, je langer, thätiger und bes-ser sie entwickelt wurden, desto schönere Ausbeutengab's in Wissenschaften und der Regierung. Derglänzendste Monarch ist nicht immer der größeste:die Zeit der Blüthe einer Wissenschaft -nicht immerdie verdienstreichste. Wer gesäet, wer den Acker durch-gebrochen und die Frucht hergeschaft hat, that mehrals der da erndtet.
Es wird leicht, den Faden dieser Verän-derungen auf unserer Erde zu verfolgen, aberschiver, sie mit deutlichen Charakteren zubezeichnen, und noch schwerer, sie mit den Regie-rungen ihrer Zeit zu berechnen. Man Nennt überWissenschaften und Staatsform allgemeine Worte,z. E. Republik, Monarchie, Despotrs -mus; Poesie, Beredsamkeit, Philoso-phie, Künste, deren Geist sich doch so sehr veränderthat, die oft nach weniger Zeit an derselben Stellenicht mehr dasselbe waren. Keine zwo Republikenund Monarchien sind sich noch einander gleich gewe-sen, so wenig als zwo Wissenschaften, die Triebfe-dern ihrer Regierung. Die Zeit selbst verändert ei-ne jede mit ihren Momenten, und der philosophischenGeschichte bleibt nichts übrig, als diese Einzeln-heiten scharf zu bemerken und anzuwenden. Ichwünschte, wir hätten eine solche p h i l o sv p h i sch eGeschichte sowohl der Wissenschaften als derRegierungen und ihres Einflusses in einander! Schö-ne Bruchstücke haben wir insonderheit in der politi-