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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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3^6 VII. Vom Einfluß der Wissenschaften

und wenigen andern Regenten, die seltenen Gabenglücklich zu denken und zu handeln vereinigt, daß dieFeder weder dem Scepter, noch Kriegesstabe schadet:sy sind eben so außerordentlich vereinte Gabenan ihrer Stelle doppelt ehrwürdig und schätzbar.Meistens ist aber der Name eigentlich gelehrter Prin-zen der Geschichte nach unglücklich. Nicht an sichselbst: denn Wissenschaften und die Gabe zu herr-

schen, die selbst die höchste Wissenschaft ist, stehn inkeinem. Streike; nur freilich des so leicht zu befürch-tenden Mißbrauchs wegen. Der gelehrte Fürstsiebt vielleicht Musen und nicht Geschäfte: er sarnm-let Gelehrte um sich und vergißt die Männer desStaats: Feinde dringen ihm. auf den Hals, er liebtdie Ruhe und erkauft vielleicht einen schimpflichenFrieden. Zu theurcs Opfer für hie Wissenschaf-ten, Ehre und Glückseligkeit des Staats, die sich aufWirken und nicht auf Denken allein gründet. Soübereilte Christine unwürhig den Frieden und vernach-lässigte die Regierung und verschwendete die Güterdes Staats. So war Alphonsus in Castilien,, Erichin, Dänemark, Kaiser Friedrich III, in Deutschland,so viele Kaiser im Orient, so manche Despoten inNom gelehrte, aber lässige eher unglückliche Kaiser,die selbst durch ihr Btyspiel. und ihre Regierung derWissenschaft mehr verderbten als nützten. Am mei-sten ist aber auch der Geschmack, der Monarchen derfreien Wissenschaft furchtbar. Ist er gut: so istnichts wirksamer als dies Vorbild; wo nicht, nichtsschädlicher, als dasselbe. Der Geschmack Mäcenasund Ealigula, die Verse Nero's und Hadrians, diesophistische Spitzfündigkcit Jacobs I. und andere Bei-