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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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auf die Regierung und umgekehrt 348.

nicht schaden." Und sie schadet wirklich ; wie alleswas nicht nutzt, wo man Hülfe will, schadet. Weißman, wie schlecht die Pforten zu den Aemtern imStaate besetzt sind, so rüstet sich jeder ausss elendeEompendium der Formeln, die von Thürhütern ge-fragt werden, lacht selbst darüber und passiret.Ei,wenn ich nur meinen Stryk, meinen Hutterund Bayer kann, rechtlehrig und kriechend, oderschieslehrig und galant; wer fordert mehr?" Sosind manche Stande zum Pöbel hinabgesunken, undganze Wissenschaften mit ihrer Anwendung unter dieSchlaftrunkenheit, Umvissenheit, den Geiz oder an-dere Leidenschaften ihrer Brabevten verkauft; in we-niger Zeit wird sodann das wahre Verdienst derAemter Austheilcnden und Empfangenden selbst zum.Gespött und Eckel. Erstere sind sich bewußt, einhalb Jahrhundert so ausgetheilt zu haben; warumsollten sie jetzt anders? mithin ist die Wissenschaftder Art verbannet, wenn gleich das Formular ihrerWürde sich auf unnütze Art forterbt. Die wirklicheAnwendung derselben widerspricht ja dem Formularund der öffentliche Eontrast macht oft nur die Sa-che ärger. Seyn wollen und nicht, seyn, ist schlimm;seyn sollen und doch auch nicht seyn sollen, ist dasAergste vom Argen, und solcher Widersprüche sind inAbsicht auf die Anwendung mancher Wissenschaftenviele Lander und Staaten voll, worunter ich inson-derheit den geistlichen und den Erziehungsstand rech-ne anderer, zu geschweigen. Was würden die Al-ten, was würde Numa, Lykurg und Solon sagen?wenn sie diese Einrichtungen, (die Anwendung undTriebfedern der Wissenschaft seyn sollen,) sähen?

Das wahre Auge und der göttlichste Blick ei-