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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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342 VII. Vom Einfluß der Wissenschaften

schäften gleichgültig iss, iss eine lässige Negierung,ein Staat, der auch die verschiedensten gleich anwen-det, hat seine Vernunft verloren. Weyn der Schrei-ber Minister, der Priester Pistigmacher, der Juristein Witzling sepn soll und alle, eben weil sie diessind, befördert und an ihre Stellen gesetzt werden;wahrlich, so wird di? Austheilung gelehncr Aemterein Kartenspiel; man nimmt die Karte wie siefällt, insonderheit wie sic bunt iss, und wer nichthungern will, muß nicht die Wissenschaft lernen, diezum Amt gehöret, sondern die zu ihm führet.Priester zu werden , lernt er tanzen; Richter zuwerden, spielt er die Geige, schändliche Verachtungder Wissenschaften und des Staates im Staate!Wer wird sich Mühe geben, wenn Mühe verlachtwird ? wer Wissenschaften der Anwendung trei-ben, wo ihnen der Unwissendste, anderer Taftnte we-gen, vorspringt?

Und doch geschieht dies öfter ,, als yian glaubt;,ja man ist in einigen Fallen schon, gewohnt, daß esgeschehen könne und dürft. Manche Prüfungenehe man zu Armtern gelangt, sind wahre Pasquilleaus Wissenschaften und Aemter. Man fragt Sachen,wo es eint Schande ist, zuweilen sie zu wissen, zu-^weilen sie zu fragen: man fragt sie auf eine Art,

wo es ein Unglück wäre, wenn der Geprüfte sie inseinem Stande also anw^nden 'wollte ; ja was be-deutet endlich diese ganze Prüfung? Sie entscheidetwegen zukommender Nebeyumstände nichts; sie ta-stet, wenn sie auch am besten geriethe, das Wesent-liche des Amts, das Innere dieser Person, wenig an;sie ist ein guteshilft's nicht, so kann's