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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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3^o VII- Vom Einfluß der Wissenschaften

chen Staaten mehr als in unendlich zusammengesetz-ten Ländern. Unter dem Joch des Despotismusverschwindet die Erziehung, und die öffentliche Sorgefür sie; der hat andere Bande, die Menschen zulenken, als frühcingeprägte edle Begriffe. Und wassollen auch diese? wie sind sie möglich, wo ein Volksie in lebendigen Beyspielen nicht um sich siehet, .woes selbst das schrecklichste Gcgcntheil ist, von demwas die Erziehung gut heißet ? Die grünsten Blät-ter der Lorbeeren römischer und griechischer Geschichteverwelken in solchen Händen zu elenden Phrasen;man lernt und sieht ewig Worte, weil man die Sa-chen nicht anwenden kann, weil der Inhalt selbstfür uns zu groß ist. Regierungen geben alsoden Wissenschaften den tödtlichstcnStreich, wenn sie den Menschen dieSinne nehmen, was gut und schön ist,in ihnen zu sehen, was häßlich undschlecht ist, zu verdammen und wie dieHölle selbst zu fliehen. Ein freies Herz erzeugt aucheine freie Seele; ein edler Geist kann nicht würdigdenken und unwürdig leben. Tyrannen erzeugenSklaven, Wortkramcr, Pedanten, Schmeichler, krie-chende, niederträchtige Seelen das zeigt die ganzeGeschichte. Mit der Regierung verfällt die Erzie-hung, mit ihr Wissenschaft, Freiheit,Muth eines Volks, Alles.

So war's mit der Erziehung der mittle-ren Zeiten. Der geistliche Despotismus setzte Wis-senschaften, die zu lehren seyn sollten, in Form undMethode; alles gerieth darnach. Ein gleiches ist'smit der Erziehung noch jetzt in schlecht bestellten