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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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auf die Regierung und umgekehrt. 33g

der und Franzosen haben gewetteifert, uns Denkmahledes ältesten Asiens zu geben, und Anquetil*) hat inseinem Entdcckungseifer gar eine wandernde Akademiefür alle Welttheile vorgeschlägcn, der Nichts als einLudwig XIV. fehlet

Au eben solchen Veranlassungen gehört noch,daß eine Regierung die Schatze der Literaturihres Landes nicht verheimlicht, wo sie'nicht zuverheimlichen sind: denn auch darinn sind die Wis-senschaften Licht, das sich an ihnen anzünden saßtund sie damit Wichts verlieren. Es ist Zeichen derSchwachheit, Barbarei und Trägheit, wenn ein-geschlofscn wird, was gemein seytt soll, wenn,was gebraucht werden soll, vermodert. Einge-schlossene Bibliotheken, vergitterte Urkunden und Ma-nuscripte, unzugängliche Modernde Archive wie vielsind Nicht noch ihrer! Welch ein Vorthcil wäre esfür die allgemeine Literatur Eutopa^s, wenn eine gü-tige Regierung sich um die literarischen Schätze Con-sta nti n v pe l s, Escurials, AegppteNs, sovieler unducchsüchten Bibliotheken und Klöster inEuropa (selbst in Deutschland) Afrika und Asien, be-kümmerte und das ohne Zweifel unzahlich - Merkwür-dige an's Licht brächte! Noch sind solche Veran-lassungen und Gelegenheiten in Menge; sie könnenüber hier nicht aufgezählt weichen, weil sie einzelnsind und meistens ein glücklicher Zufall sie dem Wa-chenden giebt.

3. Erziehung war das große Triebwerk deralten Negierungen, mit dem sie auf Sitten undWissenschaften wirkten. In Republiken flehet manmehr auf sie, als in Monarchien; iN kleinen, einfa-

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