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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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334 VH- Vom Einfluß der Wissenschaften

Gefängniß warf, weil cr's unter den Sternen an-ders fand, als sie cs finden wollten; (über dieSterne ging ihr Gesichtskreis nicht., weder sie nochGaliläi können von dorther Advokaten holen). Esist lächerlich, wenn Harvei sich über den Umlaufdes Bluts vor Gericht vcrthcidigcn musste, und Ab-scheulich, wenn in den Mittlern Zeiten die bestenLeute über die wahrsten Entdeckungen, Meynungenund Hypothesen als Zauberer und Eottesläugnecverfolgt, verschrien und verbrannt wurden. Sodünkt cs uns jetzt; ihnen damals nicht also, undso sollen dergleichen häßliche und schreckliche Fehltritteder Nachwelt wenigstens Warnung ftyn. Vieleswird entdeckt werden, was noch nicht entdeckt ist:viele Vorurtbcile zernichtet werden, die jetzt noch alsWahrheit gelten. Kennen wir sie selbst nicht weg-räumen, so lasset uns wenigstens bessere, mächti-gere Hände daran nicht hindern; denn Licht undder freie» Luft wenigstens nicht Fenster und Löcherverschließen, wenn sie mit Gewalt zu uns wollen.Je gegründeter ein Staat in seinen Principien,je geordneter und Heller und starker er insich selbst ist; desto weniger lauft er Gefahr, vomWinde jcd'cr Meynung, von jedem Pasquill einesaufgebrachten Schriftstellers bewegt und erschüttertzu werden; um so mehr wird derselbe auch Frei-heit der Gedanken und (mit einiger Einschrän-kung nach seiner Situation und Lage) Freiheitder Schriften gönnen, bei der die Wahrheitam Ende doch gewinnt. Nur Tyrannen sind arg-wöhnisch ; nur geheime Bösewichter furchtsam. Einoffner Mensch, der Recht thut und auf seinenGrundsätzen fest ist, läßt alles über sich sagen. Er