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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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auf die Regierung und umgekehrt. 3Zr

tcrlandsliebe zu drängen und darauf festzuhalten.Sobald Sparta aus sich selbst ging und alles, waszu ihm wollte, hineinließ, verfiel cs. Auch demmildern Solon war nicht alles gleichgültig. Er sagtezu Thespis, als er bei seiner Wiederkunft nach Athendas erste Trauerspiel sah: „ich wundre mich, daß du„dich nicht schämest, vor einer so großen Versamm-lung zu lügen;" und als Thespis sich mit angeneh-mer poetischer Erdichtung entschuldigen wollte, schluger mit dem Stock auf die Erde und sagte: , finden„wir Einmal an der Lüge zu unserer Belustigung„Geschmack, so werden sie sich bald auch in unsere„ernstlichsten Geschäfte einschleichen." Die GeschichteAthens hat Solons Weissagung offenbar bekräftigt.Ich entscheide. es nicht, ob Cato ganz unrecht ge-habt habe, da er der Aufnahme jedes müßigen grie-chischen Schwätzers so scharf entgegen sprach. Michdünkt, der Erfolg hat sein Wort bekräftigt, undwenigstens wäre Beurtheilung und Unterscheidungdessen, was ausgenommen werden sollte, Rom nichtschädlich gewesen; zuletzt war's zu spat, da derWillkühr und dem Geschmack der Luculle alles freistand. Gleicherweise kann's auch noch Republikenund Städte geben, wo z. E. die Einführung einesSchauspiels nicht vom besten Erfolg ist, lund dieRegierung sich derselben, trotz aller Dcclamationenund Pasquille der Schöngeister und Aufklärer derWelt, ernstlich widersetzen darf und muß. JederStaat hat seine Zwecke, sein Principium,seine Grenzen, je mehr die Regierung diese inAllem, also auch in den Gesetzen über Litera-tur und Künste, im Auge hat, desto mehrwird der Staat gedeihen und mit Hinwegraumung