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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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auf die Regierung und umgekehrt. 329

durch Erlaubniß, Gelegenheit, Erzie-hung, Vorbilder, Ucbung und Beloh-nung. Wir wollen die Stücke durchgehen undsie insonderheit mit Excmpcln der- Geschichte be-legen.

r. Das leichteste Mittel ist die Nicht-Hin-derniß, die Erlaub ni ß, eine gute Sache zutreiben, die Gedankenfreiheit. 'Alle In-quisition ist dem Reiche der Wissenschaften schäd-lich: sie macht die Luft erstickend und benimmt

den Athem. Ein Buch, das erst durch zehn Een-suren gelangen muß, che es das Licht der Weltsieht, ist kein Buch mehr, sondern ein Mach-werk der heiligen Inquisition, sehr oft ein Ver-stümmelter, ein mit Ruthen gegeißelter, im Mun-de geknebelter Unglückliche; immer aber ein Skla-ve. Es ist weltkundig, wie sehr die Reiche derInquisition an Wissenschaften zurück sind; destoreicher sind sie an Aberglauben, Dunkelheit undErbauunqsschcisten. Im Gebiete der Wahrheit,im Reiche der Gedanken und Geister soll und kannkeine irrdische Macht entscheiden; die Regierungkann's nicht, geschweige ihr bekutteter Eenfor.Im Reiche der Wahrheit ist er nicht Richter, son-dern Parthei, wie der Autor: er muß über seinAusstreichen, über sein Nein so gut und schärfereRechenschaft geben, als der Verfasser über seinJa; denn er fangt hochmüthig den Streit an, erist Unterdrücker. Und zwar Unterdrücker des edel-sten Safts der Menschheit, des besten Geschöpfsder Schöpfung, des Lichts, der Gedan-ken-, der Seelen fr eiheit. Alle Besserung