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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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325
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auf die Regierung und umgekehrt. 32-5

nen: so lange bleiben unsere Schulen elend Latei-

nisch , wo man für lauter Latein Nichts und dasLatein am wenigsten lernet. Die bessern Anstalten,die hier erleuchtete Regenten und Regierungen ge-macht haben (und sie sind Gottlob! an mehr alsEinem Orte gemacht worden!) sind wahre Ausbeu-ten für die Wissenschaften, wie für den Staat unddie Glückseligkeit der Bürger, Menschen^ Geschlech-ter. —

Die höheren Schulen erwarten vielleichteben die Sorge der Regierung. Wenn vieles vonihnen wirklich altes barbarisches Gerüst ist, das inunseren Zeiten fremde da steht; wenn so mancheschreiende V e r le g e n h e i t* des Lehrers, so mancherufende Mangel und Unbestimmtheiten ihrerunpraktischen Lehrart, so manche fehlgeschla-gene Hoffnung bescheidener Jünglinge, die überfülltmit Kenntnissen und UnivcrsitatSwahne, erst eineneue Laufbahn anfangen müssen, wenn ihnen zu ra-then seyn soll; wenn dies Alles, oder nur Einigesdavon wahr ist, sollten wir nicht darauf gestoßenwerden, den Innern Geist dieser Anstalten zu ver-ändern? sie mit Schulen, Akademien, Seminacien,Geschäften, Aemtern anders zu verbinden, odervielmehr sie selbst ganz in Schulen und Se-minacien wirklicher Geschäfte und zwarClassenweise (und nicht in einem wüsten Tu-mult aller Fakultäten), jede Classe den Edelsten ih-res Geschäfts unterworfen, zu verwandeln. Sodaurete eine Universität nicht zwei Jahre, sondernso lange, bis wir zum Geschäft reif sind: so warendie Lehrer derselben nicht müßige Orakel, sondern