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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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3Z4 VII. Vom Einfluß der Wissenschaften

jeder frei: das stille Nein der Akademie laßt ihmsein Werk eigen, als ob's nicht eingesandt wäre.Mich dünkt, so würde eine Akademie die edle Mut-ter aller Wissenschaften, die vor ihr erschienen, eintreffliches Mittel der Negierung, allerlei Erfin-dungen zu wecken, zu prüfen, an's Lichtzu ziehen, zu belohnen. Irre ich nicht, so.würde eine freie Concurrenz der Art von den rühm-lichsten und nützlichsten Folgen werden« —

Ich fahre fort, von den Mitteln des Einflus-ses zu reden, dadurch in den neuern Zeitendie Negierungen auf Wissenschaften zu wirken ge-sucht haben, und da muß ich zuerst die Erzie-hungsmethoden nennen, um welche sich end-lich die Gesetzgebung naher zu bekümmern gelernthat. Bei den Alten war Erziehung Alles. Siewurde als das erste Mitte! zur Bildung des Staatsangesehen: die kleinsten Dinge, selbst Ergötzlichkei-

ten, Musik, Lebensweise blieben nicht unbemerkt;der Aenderung von ihnen wurde das Acußerste, dasGrößte zugeschrieben. Noch im Papstthum wissenwir, was thcils überhaupt, lheils von einigen Or-den durch die Erziehung bewirkt ist; wie? undbessere Grundsätze sollten nicht Wurzel schlagen?Grundsätze und Methoden eines Rousseau, Locke,Fenclon, Chalotais sollten unwirksam bleiben? —Nur freilich ist die Einrichtung davon ein Werkder Regierung, So lange die Bestellung derLehrer und Form der Schulen schlechten Unterobrig-keiten überlassen ist, die zu Vorstellungen der Artweder Sinn noch Luft haben, und dem schnöden,schändlichen Gott Herkommen (Hercornaniirw) die-