auf die Regierung und umgekehrt. 32 t
sie in ihrem Werk zu unterstützen und zu gemein-schaftlichen Zwecken zu leiten. Wenn alles Ge-schwätz des Wahnes und der Sophistik zerfresseneHolz seyn wird, so werden wahre Versuche undReobachrungen der Natur dauren, und vielleicht inandern Theorien sich bewahren. Wenn Ludwig inNichts großen Geist zeigte, so war's in dem gro-ßen Gesichtspunkt, in dem er seine Aß-a d cm i eder Wi sse n sch aste n anleqenließ , indem ihmauch die meisten der folgenden Akademien gefolgt sind.Kamen die Untersuchungen ibrcr > Mitglieder nichtgleich seinem Lande und seiner Regierung, so kamensie doch der Welt zu Statten und was nicht ist,wird werden. Alle große Akademien laufen jetztoffenbar in einer Rennbahn: ihre Werke sindDenkmählcr der Zeit, und es braucht nicht, wieein Witzling gesagt, einer neuen Akademie, ihreWerke zu nutzen und anzuwenden. Die Zeit wirdsie anwenden, die Lieblinge jeder Wissenschaft wer-den weiter bauen und ordnen; genug der Weg,den sie nahmen, so abgerissen und Stückwerk erist, dünkt mich in seiner Art der sicherste undbeste.
Darf ich, der mit dieser Schrift vor der be-rühmtesten Akademie Deutschlands erscheinet, be-scheiden einige Gedanken äußern, wie auch den Ein-wendungen , die man diesen Areopagen der Wissen-schaft macht, vielleicht zu begegnen wäre? — Manrückt ihnen zuweilen Mangel an Erfindung, hie undda cingeschlosseuen Gesichtskreis in Aufgaben, viel-leicht Pariheilichkert in Beurtbeilung der Antwortenvor u. f. Entweder Unvollkommenheiten, die vonHerders Werke z. Phil. u. Gesetz. Vkl. kk