32 a Vkk. Vam Einfluß der Wissenschaften
pcrsone.n: denn das Genie ist bestimmt, sich immerselbst seinen Weg zu bahnen. Baco's Atlantis fandbeim sophistischen König Jacob kein Gehör; erselbst stand als Eanzlcr und nicht als Philosoph inBetrachtung. Earkesius war aus seinem Vaterlandeverbannet: Copernikus entdeckte sein Hunmelsfystcmerst am Lage seines Todes unD Galilai mußte we-gen seinen Himmelsentdcckungcn Ketten tragen. Esist bekannt, daß Harvei wegen seiner Erfindungverklagt ward, und wie lange hat Newtons Sy-stem kämpfen müssen, che es Antritt in Gallienfand! Ucbcrhaupt ist's der Regierung vielleicht nichtzuzumulhcn, daß sie sich der Wissenschaft in ihrerEmpfängnis und Geburt annehme;- genug, daßsie das gesunde, durch Mutterkraft geborne Kindnur aufn>ehmc, erstehe und zu ihrem Dienst ver-wende. Als die Erfindungen vollbracht waren, ent-standen Akademien und Socie taten: und
auch von diesen waren die ersten beinahe das Werkvon Privatpersonen.
Nichts ist rühmlicher für die Fürsten, als dieseedle Unterstützung, die sie den kostbarsten, nützlich-sten, daurendsten Wissenschaften gaben. Wenn dermenschliche Geist in Etwas den Funken seiner Gött-lichkeit spürt, so ist's in Gedanken, womit er Him-mel und Erde umfasset, die Sterne wagt, den Son-nenstrahl spaltet, sich in die Geheimnisse der Tiefewagt, die Körper theilt, die Gesetze der Natur cr-raih und die Unendlichkeit berechnet. Es ist edel,eine Versa m m lung und Verbrüderung derGeister zu stiften, die so etwas unternahmen,
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