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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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auf die Regierung und umgekehrt. 3rü

Universitäten, Stipendien und Wohlthaten wurdenvon Kloster gütern gespendet und fielen al-so nicht schwer; andere zogen sie gar an sich undbereicherten ihre Kammern. Der neue Eirkcl,in d em a l l e s q i n g, die entdecktenWelttheile,die veränderte, blühende Handlung brachten Pracht,Ucppigkeit, Geschmack an Künstelt des Großen undSchönen, mehr Geld und mehrexe Reize, nach Eu-ropa; den schönen Künsten also konnten die Wis-senschaften nicht Zurückbleiben. !Wer besser baute,mußte auch besser schreiben: der Fürst, der Ge-

mählde und Statuen liebte, lernte auch Schilderun-gen und Gedichte lieben. Mit einer feineren Pracht,einem ausgesuchteren Wohlstände" kam auch Witzund Schlüpfrigkeit an die Tafeln.der Fürsten; vielevon ihnen sind des Einen und des Ändern wegenbekannt. Jetzt lernten sich nicht neue Länder einan-der kennen, sondern neue Westtheile; aus ih-nen kam Gold, Silber, Gewürze, Arzneien, soviel Wunderbares, so viel Fremdes. Dies nährteWissenschaften, dies nährte Künste. Man brauchtedie Mathematik zum Schiffbau, zur Seefahrt, zuMaschinen, zur Zeitrechnung: sie ward belohnetund nahm zu. Das einzige Pulver, die Noth-wendigkeit der neuen Befestigung, des neuen Krie-ges, erfand wie viel andere Künste! Die verän-derte Art, mit einander um zu gehen,zu tractiren, zu handeln, machte neue Wis-senschaften und Ausbildung nöthig. Die erfundeneBuchdruckerci gab so viel mehr Reize, Manu-scripte aufzusuchen, Bücher zu schreiben, seinen Na-men zu verbreiten, Die unendlich mehrere Be-kanntschaft und Concurrenz der Reiche

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