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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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301
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auf die Regierung und umgekehrt. 2vr

4. Vom Einfluß der Regierung indie Wissenschaften gegen dieBarbarei und den Aber-glauben.

Wir sind auf einer Stelle, wo schon nicht ei-gentlich die Frage ist: was gethan sey? sondernwas habe gethan werden wollen ? Folgende sindUrsachen, warum auch besseren Regenten undNegierungen mit allem guten Willen oft sowenig gelang. Zuerst: Europa war ein Ge-misch von Barbaren, das in einer Fluch gekom-men und hie und da , wie erstarrte Wellen, sitzenblieben war; diese hatten Sitten, Gesetze undRechte, die den Wissenschaften nicht hold waren,und für deren Erhaltung sie doch, eben im Gefühlihres Glücks und Werths, glühten. Zweptens:Wissenschaften sollten sie von Völkern annchmen, dieüberwunden, schwach, ihnen verächtlichund wirklich zum Theil selbst durch Missbrauch derWissenschaften so verächtlich worden waren. Dasnähere Medium dieser Mittheilung wann Pfaffen,die mit ihnen, den Kriegern, den Wilden im härte-sten Eontrast standen, die sie lheils ihrer sitzenden Le-bensart wegen gering hielten, kheils fürchteten wegendes Bandes mit Rom und der so oft entdecktenSpitzfindigkeiten und Betrügereien. Drittens:die Wissenschaften selbst waren von derschlechtesten Art, Hülsen vom Kern alter Zeiten oderKlostcrstudien, das ftiviurri und guaclrivium derGelehrsamkeit, das ihnen wenig nütz war und auf