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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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auf di« Regierung und umgekehrt. 297

Dichter, die Grammatiker, die Philosophen zu Ale,xandria sind so berühmt: auch kann man ihnen

nicht absprechen, daß sie zur Erhaltung und Ver- 'mehrung der Wissenschaften in später» Zeiten dasIhrige beigctragen haben. Indessen isr's wahr, die-se Nachblüthe unter den griechischen Königen warnur ein schöner Herbsttag: seine Blumen hattenviel Farbe, aber wenig Geruch; der Frühling undSommer war vorüber. Es ist meistens das Schick-sal solcher Monarchien, wenn die Erndle vorbei ist,die Nachlasse prächtig zu sammle», undman sucht durch Menge der Bücher, durch Biblio-theken und Gelehrsamkeit zu ersetzen, was der Wis-senschaft an Werth und Kraft abgeht. Jndeß hatalles seine Zeit. Auch die Grammatiker zu Alexan-dria, und die Bibliothek daselbst wäre ei» Schatz ge-wesen, den man allein der Monarchie wrrroe zu ver-danken gehabt haben, wenn er bis auf die Zeitender Buchdruckerey gereicht und ihn nicht eine stren-gere Monarchie zerstört hatte-

Bei) der römischen Monarchie ist's vielleicht aus»ferst zu bedauren, daß Casar, ihr wahrer Stifter, sienicht auch einrichtcn, Senat und Kriegsmacht gegeneinander ordnen und wirklich erster Monarch, Cäsar,sexn konnte. Die drey und zwanzig Wunden, mitdenen er starb, öffneten dem römischen Staat unend-lich mehrere; und da der schwache Augustus nichtsals Privatmann zu seyn mußte, *) und also alles nur

') August wird (nach unserer Meynung) hier zusehr herabgesetzt: der, ohne schreiende Härle, die