auf die Regierung und umgekehrt. 291
hinüber modisicirke, war äußerstes Bedürfniß ih-res strengen Gottesdienstes und Kriegs-geistes: dahin denn auch ihreetwanigen Gesetze,Hliec ht e, Ta gbücher und Lieder von Tha-ten ihrer Vorfahrer gehören möchten. Romwar als rin kriegerischer Stamm, als eine Kriegs-stadt anzusehen, die nicht, wie Sparta, sich bloß schü-tzen, vertheidigen, keine Eroberung machen und selbstden Feind nicht verfolgen wollte; Roms Grundsatzwar, keinen unüberwundenen Feind zu haben, selbstüberwunden ihn auch im Frieden zu verfolgen, undsich zur Herrschaft der Welt zu rüsten. Hiernachrichtete sich auch die Einführung der Wissen-schaften bei ihnen. Sie kamen als Ueberwu ir-den e und flohen gleichsam zur Sicherheit in den Schoosder Mutter aller Eroberung. Die ersten DichterRoms warm Fremdlinge, Freigelassene, Knechte:ihre Schauspiele rohe Ergößlichkeiten oder Lohnwerk.Im Senat ward's als ein Problem zu Ja oderNein behandelt, ob man den Griechischen Rednernund Philosophen in Rom Zutritt gestatten sollte?und Eato, der selbst kein Barbar war, entschied ge-radezu für Nein! So lange und so gut konnte sichRom ohne Griechenlands Wissenschaften behelfen;ja es gehörte dazu, daß es sich ohne diese Wissenschaf-ten zu einem Nom, der Ervbcrin der Welt, bildete.Es drängte und ward gedrängt, hatte also nicht Zeitzu schreiben, zu philosophiren, zu studireu-
Auch da Rom die Wissenschaften aufnahm, fan-den eigentlich die allein glücklichen Boden, die mitihrer Staats- und Kriegs verfassung zusam-Rienhiengrn und Liest nährten und stützten. Di«
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