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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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283 VII. Vom Einfluß der Wissenschaften

Thevphrast ihre letzten Philosophen. Jener wurdeverbannet, nach dieses Tode gar ein Gesetz gegeben,daß niemand öffentlich mehr Philosophie lehren sollte,ohne des Senats Erlaubniß, und sonach gewisserma-ßen alle Philosophie auf «ine Zeit verbannet. DieLehrer ihrer Wissenschaften wurden nun bald Gram-matiker, Sophisten, Litcratoren, und was an Wis-senschaften itzt nach Asien, nach Aegypten übergieng,kam dahin wie in fremdes Land eine verpflanzteBlume, der ihr Naturboden mangelt. Unter denRömern erhielt Athen seine Wissenschaften» abernicht lebendig: es handelte mit ihnen, wie mit Sa-menkörnern, zu denen der Verkäufer etwa das Re-tept des Gedeihens und Gebrauchs hat. Die wohl-Meynendsten römischen Kaiser konnten in Griechenlandkein Griechenland schaffen: die Freiheit, die sie Athengaben, war Schatte, und die Wissenschaft und Red-nerey, die daraus erwuchs, war Schatte des Schat-tens, nichts als der Nachhall besserer Zeiten. DerBerg Athos hat jetzo Mönche genug, aber keine Red-ner, Dichter und Philosophen, die schönsten Trüm-mer aller Provinzen erwecken keinen Künstler im Geistder Alten. Warum nicht mehr? Die Lust, das Kli-ma, die Bildung, der Charakter der Griechen ist der-selbe, aber Verfassung, Negierung fehlt ihNen, ohnedie sie nie seyn können, was sie gewesen. Der Geistist weg, der ihre Talente und Glieder belebte; Ta-lente und Glieder sind todk.

Und wie belebte er diese? was war eigentlichdie Art, wie griechische Regicrungssorm auf Talen-te, Wissenschaften, Künste wirkte? Ich kann nichtanders sagen, als durch sich selbst, dadurch,

daß