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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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auf die Regierung und umgekehrt. 283

phanes sagt, zu einem Greise machte, der zu Hauseklug, öffentlich kindisch war; oder, wie wir sagenwollen, der für sich weise seyn konnte, öffentlich aberanständig, schön, beredt seyn mußte. Nothwendigweckte Solon mit dieser Verfassung Alles auf, wagman Volks Wissenschaft nennen konnte, Red-nern, Poesie, Philosophie, Künste, Nednerey:denn der Redner war Demagvg und der Staat selbstunterhielt Redner. Ucber alle öffentliche Geschäfte,die für's Volk kamen, ward geredet, und nach demMoment des Eindrucks die Sache entschieden. Welchein Feld war dies die Beredsamkeit! welche Schule!Ueber Geschäfte, Expeditionen, Wohl und Weh desStaats ward geredet; nicht über Worte. Zur jetzi-gen Entscheidung, nicht zum Vergessen und lieberhö-ren : im Ernst, nicht aus alter Gewohnheit und imScherze. Der Redner sprach an sein Volk, einenKreis, den er kannte; nicht für Fremdlinge und De-spoten: an's atheniensische Volk , eine Menge, diedurch Poesie, Lieder, Künste, Schauspiele in der feinstenSprache der Welt gebildet ward; nicht für Scykbenund Langobarden. Jst's möglich, daß man eine Be-redsamkeit, Einen Rednerkreis, Eine politische Ver-fassung zu reden (die römische einigermaßen ausge-nommen) mit dieser vergleiche? und insonderheitDinge mit ihr vergleiche, die von der disparatestcnArt sind? Reden und Complimente vor DespotenGeschwätz an ein Volk, das kein Volk ist, über Ma-terien, die keine Materien sind, ohne Zweck, ohneAbsicht. Schaffet uns ein Athen her; die Demosthe-nes und Perikles werden von selbst werden

Eben so war's mit dem Theater der Grie-chen : es diente der Demokratie, wie die Rede. Da»