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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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auf die Regierung und umgekehrt. 281

wieder, nur nach dem Geschmack des Zeitalters ge-kleidet. Die Legenden und Chroniken der Möncheunter dem Zoch des Aberglaubens haben so vielWunderbares, als die Geschichte Lamerlan's«-Asrasiab's, Rustem's. Die Zeiten des Lehenrechts,da alles Herr und Sklave war, kleiden sich natürlichin die Zaubereyen der Ritter und Riesen, diemit Lindwürmern und Drachen streiten. LudwigsDespotismus liebte die Pracht und alles, was die-se nährte, in Wissenschaften und Künsten. Der Cha-rakter einzelner Menschen, die die Wissenschaften bau-en, beweiset selbst dies Berhältniß: es giebt einenDespotismus des Geschmacks, wiederRegierung, der Gedanken sowohl als der Gesetzeund Sitten; und meistens ist derselbe mit Pracht,kolossalischer Größe und Uebermaas begleitetDie Regierung, unter der allein Natur, rechtes Maasund Verhältniß statt findet, ist Freyhcit.

3. Vom Einfluß freier Gesetzgebun-gen auf Wissenschaften undKünste.

So sehr Homer die Monarchie preiset, so sehrzeigt er sich zugleich als Sänger und Boten derFreiheit. Nichts ist in ihm verhüllt, unbegreiflichund riesenförmig, als was so seyn mußte: alles hatMaas, Stelle, Kenntlichkeit und Charakter: selbstsein Wunderbares ist menschlich, seine Wiederholun-gen süß und kindlich. Der schöne Umriß, der glück-