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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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278
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VH. Vom Einfluß der Wissenschaften

wir noch ilvmec einige gute Folgen jener altentheokratischen Gebote insonderheit auch auf Re-gierung unh Wissenschaften, Auch der König solltenur Vater des Volks und an der Stelle Gottes dascyn: der lauteste Psalm besang nur Lob Got-tes in seinem Lobe, Sprüche und Sitten-lehren, selbst wenn sie aus dem Munde des reich-sten, prächtigsten, wollüstigsten Königs flössen, muß-ten sich in Furcht Gottes, als Anfang der Weisheit,kleiden und diese als das Ende aller menschlichenBetrachtung und Umsuchung zeigen, 'In den Zeitende? Verfalls konnten noch immer P r op he t en seyn,die nach dem Gesetzbuch der Nation gegen ihrenDespoten sprachen: wie Israels König seyn sollte.Aus dem Munde Gottes nahmen sie Segen undFluch und hielten wenigstens die Augen des Volkswachsam über das, was recht und gut und erlaubtsey. Ihre Prophezeihung vertrat di? Stelle devStaatsweisheit, wo in einigen verwickelten Fallender Erfolg es genugsam zeigte, wie übel es gieng,wenn man davon wich. Kurz, der großen Seele desMoses, seiner Gesetzgebung und seinem Bunde ha-ben wir eine Reihe der folgenden trefflichen Schrif-ten in Dichtkunst, Geschichte, Lehre undWeisheit zu danken, die kein anderes Volk be-saß. Propheten, Weise, Lehrer des Volks, Priester,selbst die guten Könige giengen auf seiner Spur;sein thcvkratisches Gesetzbuch ward die erste Vormau-er gegen Gräuel der Abgötterei), Unmcnschlichkeitund Unterdrückung, so wie eine Pflanzschule reinerBegriffe von Gott, edler Hymnen, Psal-men, Anmahnungen und Lehren -wie

glücklich, wenn's ganz in Erfüllung gegangen wäre!