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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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auf die Negierung und umgekehrt. 2?5

schen zu Harkern Zuständen Und mehrerer Wirksam-keit zu gewöhnen. Bald fallen Stämme zusammen ;so wird durch Stolz oder Güte ein Allgcmeinvater,ein Allgemeinhcrrscher. Es wird ein Ehrgeiziger ge-bohren, der unbewebrte Hirten jetzt selbst, als Schaftvor sich treibt und Kinder allmählich als Sclavenbehandelt. Verblendet von seinen Talenten, seinerUcbermacht und Größe, gewöhnt man sich sein Jochzu tragen, mit der Zeit auch cs zu küssen Undmit Blumen zu umwinden; aus dem Menschen wirdein Gott, aus dem Vater ein Sultan.

Aller Despotismus des Orients, (wo eraus vielen Ursachen recht zu Hause ist) hat darinnetwas Göttliches, daß sein Wille, als Gebot desSchicksals, verehrt wird und dem Sultan immer einMufti zur Seite stehet.. Die Hauptwissenschaft einessolchen Staats muß also gewissermaßen immer Theo-logie, sein Hauptbuch ein Koran werden, nebendem eigentlich kein anderes aufkommen darf und soll.Der Jnian deutel's und zwar mündlich; der Kadiführt's Mit schneller Gewalt aus; zu disputiren gilthier nicht, noch weniger zu philosophiren; es sindAussprüche Gottes und seiner Gesandten. Was sollSlaatskunst, Philosophie der Gesetzgebung unter ei-nem Sultan? Die zarte Pflanze kann unter demdrückenden schwarzen Baum Nicht gedeihen: der

Sultan ist Gott, sein Wille Gesetz, sein Wort TodUnd Leben. Was soll feine, neue, ergrübelte Kriegs-kunst, die nicht etwa von den Vätern geerbt ist?Glück und Unglück kommt aus den Händen desSchicksals und rauscht in der Fahne des Propheten.Selbst die Arznevkunst, wo sie nicht väterliches Ge-

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